Neue Infogruppe „Arbeiten in Österreich“: Startbegleitung reagiert auf aktuelle Entwicklungen

Am 18. November startete die Startbegleitung von Interface Wien erstmals die neue Infogruppe „Arbeiten in Österreich“.

Der Anlass dafür ist hochaktuell: Mit den am 19. November in Wien beschlossenen Änderungen zur Mindestsicherung, die ab 1. Jänner 2026 in Kraft treten, verlieren subsidiär Schutzberechtigte ihren Anspruch auf Mindestsicherung. Diese Entscheidung verschärft die soziale Lage vieler Betroffener erheblich und macht den raschen Einstieg in den Arbeitsmarkt zu einer zentralen Notwendigkeit.

Um hier gezielt zu unterstützen, wurde die neue Infogruppe ins Leben gerufen. Sie bietet insbesondere subsidiär Schutzberechtigten Orientierung beim Einstieg in den österreichischen Arbeitsmarkt.

Das Ziel: Selbsterhaltungsfähigkeit stärken und prekäre Lebenssituationen vermeiden, indem Betroffene frühzeitig Informationen, Wissen und praktische Unterstützung erhalten.

Die Infogruppe vermittelt praxisnahes Wissen zu zentralen Fragen:
Wie finde ich einen Job?
Wie sieht eine professionelle Bewerbung aus? Worauf kommt es im Lebenslauf an?
Was ist das AMS – und wie kann es mich unterstützen?
Wie funktioniert der österreichische Arbeitsmarkt?
Welche Rechte habe ich bei der Arbeit?
Wie kann ich meine Deutschkenntnisse verbessern?

Um den Zugang so niedrigschwellig wie möglich zu gestalten, wird die Infogruppe zweisprachig auf Deutsch/Arabisch und Deutsch/Farsi angeboten. Der erste Termin war bereits gut besucht und zeigte deutlich den hohen Informationsbedarf sowie die Motivation der Teilnehmer*innen.

Nach diesem erfolgreichen Pilottermin findet die Infogruppe nun wöchentlich statt.
Mit diesem Angebot möchte Interface Wien Menschen dabei unterstützen, die neuen Herausforderungen nicht allein bewältigen zu müssen und ihnen dabei helfen, ihren beruflichen Weg in Österreich aktiv und informiert zu gestalten.

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