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„Schriftlos heißt nicht sprachlos“ – Stimmen, die sichtbar werden
In der frisch erschienenen Ausgabe von „Schriftlos heißt nicht sprachlos – Meisterstücke“ (herausgegeben von der Zentralen Beratungsstelle für Basisbildung und Alphabetisierung) wirken auch Jugendliche aus dem Projekt Basisbildung Interface Wien als Autor*innen mit. Ihre Beiträge auf den Seiten 8, 27, 63, 87, 98, 103, 125, 146 und 148 geben Einblick in sehr unterschiedliche Lebensrealitäten und machen zugleich verbindende Themen sichtbar: den Mut zum Neuanfang, das Ringen um Sprache, den Wunsch nach Bildung, Selbstständigkeit und Zugehörigkeit.
Schreiben wird dabei zu einem wichtigen Mittel, um Erlebtes zu ordnen, Gedanken zu teilen und neue Perspektiven zu entwickeln. Die Jugendlichen erzählen vom Ankommen in Österreich, von Schule und Lernen, von Herausforderungen im Alltag – aber auch von Hoffnung, Zielen und dem Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.
Die Publikation macht deutlich, wie wichtig es ist, jungen Menschen Räume zu eröffnen, in denen sie sich ausprobieren, ausdrücken und zeigen können – jenseits von Prüfungen und Leistungsdruck.
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Beim Besuch der Vizebürgermeisterin Bettina Emmerling und der Leiterin der Abteilung für Integration und Diversität der Stadt Wien, Theodora Manolakos, wurde dieser All-In-One-Ansatz unmittelbar erlebbar.

Erfolgreicher Kompetenzcheck: 23 junge Menschen starten in den Pflichtschulabschlusskurs
Morgen ist der Tag der Menschenrechte. Bildung ist ein Menschenrecht und junge Menschen im Projekt Basisbildung Interface Wien zeigen gerade, was möglich wird, wenn dieses Recht mit Leben gefüllt wird. Für 24 Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 24 Jahren war es ein wichtiger Schritt: Sie traten zum Kompetenzcheck an – einem schriftlichen Test in Deutsch, Mathematik und Englisch, der den Einstieg in den Pflichtschulabschlusskurs ermöglicht.

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